💧 Wasserhärte nach Ort
Richtwerte für über 70 Städte in Deutschland und Österreich
Alle Werte sind redaktionelle Richtwerte ohne Gewähr. Für offizielle Daten wenden Sie sich an den lokalen Wasserversorger.
Warum ist die Wasserhärte lokal so unterschiedlich?
Die Wasserhärte hängt vom Untergrund ab, durch den das Grundwasser fließt – und der ist von Stadt zu Stadt verschieden.
Weiches Wasser
Typisch für Gebiete mit Granitgestein, z.B. München (Alpenquelle), Hamburg (Elbufer), viele norddeutsche Städte. Das Wasser hat wenig Kontakt mit kalklösenden Gesteinen.
0–7 °dHMittleres Wasser
Häufig in Übergangsregionen: Teile Bayerns, Sachsens, viele mitteldeutsche Städte. Kalkablagerungen sind moderat, Enthärtung optional.
7–14 °dHHartes Wasser
Kalkreich: Frankfurt, Stuttgart, viele süddeutsche und österreichische Städte. Das Wasser fließt durch Kalksteinschichten und löst dabei Calcium und Magnesium heraus.
14–21+ °dHWasserhärte – Antworten auf die wichtigsten Fragen
Die Wasserhärte kann innerhalb einer Stadt variieren, da verschiedene Stadtteile manchmal aus unterschiedlichen Wasserwerken versorgt werden. Die genauste Auskunft erhalten Sie beim lokalen Wasserversorger – viele Stadtwerke bieten online eine Postleitzahl- oder Straßensuche. Alternativ: Teststreifen selbst messen.
Ja, die Wasserhärte kann saisonal schwanken – besonders nach starken Regenfällen oder Schneeschmelze, wenn mehr Oberflächenwasser ins Grundwasser einfließt. Große Stadtwerke mischen verschiedene Quellen und halten die Härte relativ konstant. Bei kleineren Gemeinden sind stärkere Schwankungen möglich.
Nein. Hartes Wasser ist gesundheitlich unbedenklich und kann sogar zur Calcium- und Magnesiumversorgung beitragen. Das Problem ist technischer Natur: Kalk schädigt Haushaltsgeräte, Rohre und Armaturen. Für Babynahrung gilt: Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt für Säuglinge grundsätzlich abgekochtes oder spezielles Säuglingswasser.